Sarka Schütz und Hengst Kellahen genießen die Siegerehrung nach dem Sieg beim österreichischen Derby.
Foto: Imago Images

Berlin - Sarka Schütz ist das beste Beispiel, wie hart die Corona-Pandemie den Galoppsport getroffen hat. „Sportlich hatte ich das beste Jahr meiner Karriere“, sagt die Hoppegartener Pferdetrainerin. „Aber wirtschaftlich ist es eine Katastrophe.“ Für fünf Siege, davon zwei bei sogenannten Listenrennen, gewannen ihre Galopper rund 19.000 Euro an Prämien. „Normalerweise wäre es rund 50.000 gewesen.“ Aufgrund der wirtschaftlich angespannten Lage sind die Rennpreise allerdings dramatisch eingebrochen.

Auch an diesem Sonnabend wird sich dieses Missverhältnis wieder offenbaren. Beim Brandenburg-Renntag auf der Hoppegartener Bahn galoppieren die Pferde in zehn Rennen. Sechs ihrer insgesamt 20 Tiere wird Schütz, 61, voraussichtlich in die Startbox schicken. „Die Rennen vor der Haustür sind natürlich wichtig: Die Kosten sind deutlich geringer, als wenn wir mit den Pferden auf eine andere Rennbahn fahren“, sagt sie.

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