Nach der Niederlage in Leipzig hatte sich Sascha Lewandowski krank schreiben lassen. Zunächst nur für drei Wochen, doch wie der 1. FC Union nun mitteilte, sind die behandelnden Ärzte davon überzeugt, dass eine deutlich längere Pause und eine temporär umfassende Entlastung von beruflicher Beanspruchung notwendig ist, um die gesundheitliche Genesung des Trainers zu gewährleisten. Diagnostiziert wurde ein akutes Erschöpfungssyndrom, das funktionelle Herzbeschwerden verursacht. Der Vertrag wurde in beidseitigem Einverständnis aufgelöst.

Die Mannschaft erfuhr von der Trennung einen Tag vor der Heimpartie gegen den FSV Frankfurt (Sonnabend, 13 Uhr) von Unions Geschäftsführer Sport Lutz Munack. „Uns bleibt nichts anderes übrig, als das sportlich zu nehmen“, sagte Mannschaftsratsmitglied Michael Parensen. „Für uns geht es darum, Punkte zu sammeln“. Ein Dreier gegen Frankfurt wäre das wohl beste Abschiedsgeschenk für ihren Coach. „Er hat wahnsinnig viel Energie investiert und sehr akribisch mit uns gearbeitet“, sagte Parensen.

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