Chennai - Als ihr Landsmann Viswanathan Anand das Spiel eröffnet, klatschen die Zuschauer, zwischenzeitlich bekommt sogar fast jeder Zug des Titelverteidigers Applaus. Im Publikum wird auch geplaudert und laut gelacht, aber Anand und sein Herausforderer Magnus Carlsen haben kein Problem damit. Zwischen ihrem Brett und dem Zuschauerraum ist im Bankettsaal des Hyatt Regency Hotel eine Glaswand eingebaut worden. Das Klatschen, das Anfeuern, jedes Geräusch muss draußen bleiben, damit die Großmeister tatsächlich Großes vollbringen können.

Doch dann waren die Schachfans in der indischen Stadt Chennai, aber auch in aller Welt, enttäuscht von den beiden schnellen Remis zu Matchbeginn. Erst die dritte Partie am Dienstag war dann endlich nach aller Geschmack. Zwar endete auch sie remis, doch erstmals waren Risiko und Emotionen im Spiel.

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