Schalkes Trainer David Wagner. Seine Situation in Gelsenkirchen erinnert an jene in Hudderfield Town. Foto: dpa

Berlin - Wir wissen nicht, was Weston McKennie alles unter seinem Trikot trug. Es verrät jedoch einiges über die aktuelle Situation von Schalke 04, dass der Mittelfeldspieler der durchaus ehrenwerten Botschaft des Wochenendes vorsichtshalber auf einer Armbinde Ausdruck verlieh: „Justice for George“. Anders als Profikollegen wie Dortmunds Jadon Sancho oder Gladbachs Marcus Thuram konnte der US-Nationalspieler kaum davon ausgehen, dass ihm ein Torjubel Gelegenheit geben würde, seine Solidarität mit dem in Minneapolis durch Polizeigewalt gestorbenen George Floyd zu bekunden. Diese Möglichkeit war spätestens dann sehr klein geworden, als McKennie, am Mittwoch immerhin Schütze eines sehr hübschen Treffers beim 1:2 in Düsseldorf, von der Taktik seines Trainers David Wagner gegen Werder Bremen erfahren hatte.

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