Schalke-Coach Reis sehnt Trendwende herbei: „Mutig sein“

Fußball-Lehrer Thomas Reis hofft auf ein erstes Erfolgserlebnis als neuer Trainer des FC Schalke 04.

ARCHIV - Schalkes Trainer Thomas Reis schlägt die Hände hinter den Kopf.
ARCHIV - Schalkes Trainer Thomas Reis schlägt die Hände hinter den Kopf.David Inderlied/dpa

Gelsenkirchen-Fußball-Lehrer Thomas Reis hofft auf ein erstes Erfolgserlebnis als neuer Trainer des FC Schalke 04.

Nach zwei Niederlagen seit seinem Amtsantritt Ende Oktober gegen Freiburg (0:2) und Bremen (1:2) geht der Nachfolger von Frank Kramer zuversichtlich in das Bundesliga-Heimspiel am Mittwoch (20.30 Uhr/Sky) gegen den FSV Mainz 05.

Dazu trägt der gute Auftritt seines Teams in Bremen bei: „Wir müssen aktiv sein, wir müssen mutig sein. Ich habe in Bremen gesehen, dass die Mannschaft mutig sein kann. Man hat mit dem Auswärtsauftritt wieder ein bisschen Euphorie entfacht. Deswegen steigen die Ansprüche, dem musst du gerecht werden. Diesen Druck empfinde ich als positiv.“

Vereins-Negativrekord

Nach nur sechs Punkten aus 13 Spielen ist der Aufsteiger Tabellenletzter. Zudem sorgte das Team mit zuletzt sieben Niederlagen in Serie für einen Vereins-Negativrekord. Reis sehnt eine Trendwende herbei: „Ich versuche, den Glauben vorzuleben. Man hat schon gesehen, dass Mannschaften, die bereits abgeschrieben waren, mit viel harter Arbeit und dem nötigen Spielglück zurückgekommen sind. Es ist keine einfache Situation. Man muss weiter Gas geben und sich das Glück erarbeiten.“

Angesichts der kommenden schweren Gegner Bayern, Frankfurt und Leipzig steht Schalke gegen Mainz besonderes unter Zugzwang. „Das ist mit Sicherheit kein unwichtiges Spie“, kommentierte Reis angesichts der schwierigen Ausgangslage. Große Änderungen in seiner Startelf sind nicht zu erwarten. „Es würde nichts dagegen sprechen, mit derselben Mannschaft wie in Bremen aufzulaufen. Das war eine Leistung, die sehr ansprechend war. Leider noch ohne Erfolg“, sagte Reis.