Vor Gericht hat Clemens Tönnies erst einmal Ruhe, der zähe Prozess gegen seinen Neffen Robert, in dem es um die Vorherrschaft in einem der größten Metzgerei-Konzerne Europas geht, pausiert, damit weitere Zeugen geladen werden können. Der Aufsichtsratschef des FC Schalke 04 kann sich also seinem zweiten Krisenherd widmen, wo mal wieder eine Trainerdebatte tobt, die nach der Niederlage gegen die TSG Hoffenheim langsam bedrohlich wird für Jens Keller.

In Mönchengladbach am Sonnabend und gegen den FC Basel am Mittwoch in der Champions League müssen die Schalker zukunftsweisende Spiele überstehen, aber selbst Siege in diesen Duellen, werden den gebrochenen Glauben an diesen Fußballtrainer kaum mehr reparieren können. Schalke ist unter dem blassen Schwaben unberechenbar, inkonstant, oftmals planlos, und eine Spielidee hat Keller noch nicht einmal in der Theorie klar formuliert. Zwar gibt es gute Tage, wie gegen den VfB Stuttgart am vorigen Sonnabend, insgesamt liegt aber eine erdrückende Schwere auf diesem Fußballprojekt.

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