Urs Fischer stand schon vor dem Anpfiff in der Fankurve auf der Waldseite. Die Augen und den Mund weit aufgerissen, die Arme und Fäuste siegesgewiss in die Luft gereckt. Drumherum schwenkten die Anhänger der Eisernen ihre weiß-roten Fahnen. Freilich war Fischer nicht physisch dort. Die Fans des 1. FC Union hatten eine Choreografie zu Ehren des Aufstiegstrainers gebastelt und sie vor dem Anstoß des Bundesliga-Heimspiels gegen den BVB präsentiert. Fischer selbst, angespannt und im Tunnel wie eh und je, hätte das selbst gar nicht mitbekommen, wenn ihn Co-Trainer Sebastian Bönig nicht auf die Schulter getippt und gesagt hätte: „Schau mal! Da!“ Fischer blickte von der Trainerbank hoch in den Block und grinste.

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