Flensburg - Sind die Füchse Berlin reif für die Champions League? Auf diese Frage hatte Keeper Silvio Heinevetter schon vor der Partie gestern Abend in Flensburg eine Antwort gegeben, nämlich in einem Interview mit dem Tagesspiegel. Heinevetter kam dabei zu folgendem Schluss: „Nein!“ Die Terminhatz, die Doppelbelastung und so fort, so einer Herausforderung sei der Klub noch nicht gewachsen, sagte der 33-Jährige. Und: Mit dem aktuellen Kader sei das nicht zu schaffen, unter anderem auch, weil man mit Petar Nenadic in der Winterpause einen Schlüsselspieler ziehen lassen musste.

Für den Moment, soll heißen, nach der Partie in Flensburg, kann man dem Frontmann der Berliner Handballbewegung in jedweder Hinsicht nur beipflichten. Denn nach einer schwungvollen Anfangsphase, die Anlass zur Hoffnung auf einen Auswärtscoup gab, offenbarte das Team von Trainer Velimir Petkovic bei der 21:29 (10:14)-Auswärtsniederlage doch allerlei Schwächen. Mitunter war gar ein Klassenunterschied auszumachen, nämlich der zwischen einer Mannschaft, die über internationales Format verfügt (Flensburg), und einer Mannschaft, die an einem normalen Handballarbeitstag wie diesem dann doch nur gehobenes Bundesliganiveau repräsentiert (Füchse). Die logische Folge: In der Tabelle zogen die Flensburger (40:10 Punkte, Platz zwei) an den Füchsen (38:10 Punkte) vorbei.

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