Marius Kusch zeigt die Richtung an, in die es gehen soll.
Foto: Imago Images

Berlin - Jacob Heidtmann und Marius Kusch hatten gerade einen Lauf, als das Virus kam und ihnen einen Strich durch die Rechnung machte. Die beiden Schwimmer im kalifornischen Profi-Team Elite hatten gerade locker die deutsche Olympianorm geknackt und ihre Leistungen bei Profi-Meetings im Frühjahr wiesen sie eindeutig als Final-Kandidaten für Tokio aus. Vielleicht wäre sogar noch mehr für sie drin gewesen, wenn die olympischen Schwimmwettbewerbe in diesem Sommer stattgefunden hätten.

Doch dann machten in Kalifornien, wo es vielleicht mehr Weltklasseschwimmer gibt als irgendwo anders, von einem Tag auf den anderen die Schwimmbäder zu. Weitere drei Wochen dauerte es noch, bis die Spiele auch offiziell verschoben wurden und aus dem Olympiaballon der beiden Schwimmer die Luft entfuhr wie ein trockenes Lüftchen. Wie viele andere Olympioniken in diesem Jahr mussten Heidtmann und Kusch sich erst einmal neu sortieren. Anders als etwa Läufer oder Fahrradfahrer konnten sie in dieser Lage jedoch nicht einmal ihre angestaute Energie in harte Trainingseinheiten kanalisieren.

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