Washington - Die Zeit ist zu knapp geworden für Robbie Rogers. Zum großen Fest hätten seine Nominierung und seine Geschichte gut gepasst: zu den Feierlichkeiten zum 100. Geburtstags des US-Verbandes mit der Partie gegen Deutschland (nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe).

Der 26-jährige Mittelfeldspieler wäre der erste offen homosexuelle männliche Spieler, der in der US-Auswahl zum Einsatz kommt. Aber Rogers hat erst vor einer Woche ein 13-minütiges Comeback in der Major League Soccer gegeben und vorher seit Dezember gar nicht mehr auf dem Platz gestanden. „Ich bin froh, dass er wieder spielt“, sagt US-Nationalcoach Jürgen Klinsmann, „aber bei uns ist er im Moment nicht im Blickfeld, weil er von der Fitness her weit zurück ist. Mit seiner persönlichen Perspektive haben wir überhaupt kein Problem.“ Rogers hat als sportliches Ziel die Weltmeisterschaft 2014 genannt. Wenn ihm die Teilnahme daran gelingt, kommt das Tabuthema auf die Weltbühne.

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