Versteht es nicht: der frühere Union-Stürmer Sebastian Polter.
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BerlinEin einstiger Fußballgott tritt nach. Der beim 1. FC Union Berlin in Ungnade gefallene Sebastian Polter hat seinen früheren Klub für dessen Verhalten kritisiert. „Jeder, der die Sache verfolgt hat und meine Gründe kennt, weiß, dass ich nie unsolidarisch gehandelt habe. Dass mich Union über einen so langen Zeitraum so hingestellt hat, das geht nicht“, sagte der 29-Jährige der Sport Bild über die Gehalts-Debatte.

Union Berlin hatte den Stürmer im Mai vom Spielbetrieb ausgeschlossen, nachdem dieser ein Angebot zum Gehaltsverzicht in Zeiten der Coronakrise seitens des Vereins abgelehnt hatte. Polter hatte daraufhin erklärt, ein Gegenangebot vorgelegt zu haben, das Union wiederum abgelehnt hätte.

„Ich habe mein Herz für Union gegeben und bekam dann den Stempel des Abzockers. Das konnte ich nicht verstehen. Und ich verstehe es bis heute nicht“, sagte Polter, der mittlerweile beim niederländischen Erstligisten Fortuna Sittard unter Vertrag steht.

„Inhaltlich und atmosphärisch“ seien die Unioner Führungspersonen und er zu weit voneinander entfernt gewesen, „um noch mal auf einen Nenner oder an einen Tisch zu kommen“, sagte Polter: „Das ist schade, weil ich mit den Personen Siege gemeinsam gefeiert habe.“

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