Irgendwann wussten nicht mal mehr die Akteure auf dem Platz, ob sie gerade jubeln oder schimpfen sollten. „Es war einfach verrückt“, sagte Steven Skrzybski, als alles vorbei war. „Ich konnte es nicht glauben.“ Abschlagfehler da, klasse Freistoß hier, Abwehrlücke dort, feiner Pass, super Lupfer, Stellungsfehler. Tor, Tor, Tor, Tor, Tor, Tor, Tor. Der 1. FC Union und Holstein Kiel boten den 21 242 Zuschauern, die zum ersten Heimspiel der Saison an die Alte Försterei gekommen waren, ein einmaliges Spektakel: sechs Tore in 32 Minuten, das hat es in der Zweiten Liga noch nie gegeben. Bis Union-Coach Jens Keller das Treiben auf dem Platz zu wild wurde, er befahl Defensive. Was auch alle befolgten. Nur Skrzybski ließ noch einen kaum zu glaubenden Moment folgen. Annahme, Dropkick, 4:3. Sieg. Jubel.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.