Die Abgrenzung beginnt bereits im Hotel. Franziska Goltz und Anke Helbig wohnen im selben Zimmer, sie lachen, sie machen Witze, Helbig ruft ins Telefon: „Wir sind wie ein altes Ehepaar.“ Die beiden Freundinnen gehören zum Laser-Radial-Auswahlkader des Deutschen Segelverbands (DSV), sie fahren in diesen Tagen bei der WM im australischen Perth um den Platz des DSV für die Olympischen Spiele 2012 in London. Als das Gespräch auf ihre Konkurrentin Lisa Fasselt kommt, wird es ruhiger. Helbig kichert nicht mehr, Goltz sagt trocken: „Die Lisa wohnt nicht hier.“

Fasselt ist ein besonderer Fall. Die 23-Jährige gehört zwar dem DSV an, aber sie ist seit September 2010 nicht mehr Mitglied des Kaders. Sie entschloss sich damals, den Leistungsstützpunkt Kiel in Richtung Rostock zu verlassen, weil sie mit der Trainingsarbeit nicht mehr zufrieden war und sie in ihrem neuen Wohnort eine bessere berufliche Perspektive sah.

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