New York - Steve Kerr ist keiner, der verfrüht aufsteckt, in seiner langen Basketballkarriere als Spieler und als Trainer hat er unzählige Partien im letzten Moment noch umgedreht oder wenigstens maßgeblich dazu beigetragen. Doch zu Beginn des letzten Viertels im sechsten Finalspiel der NBA-Finals sah der Coach der Golden State Warriors so verzagt aus, wie man das bei ihm noch nie gesehen hatte.

Die Befürchtung, dass der Dreifach-Champion Golden State dem Ansturm der Toronto Raptors in den letzten 12 Minuten nicht mehr würde standhalten können, war ihm tief ins Gesicht gezeichnet, nachdem der bis dahin formidabel aufspielende Klay Thompson in Folge einer Knöchelverletzung nicht mehr aus der Kabine kam. Und so kam es dann auch – die dezimierten Warriors übernahmen zwar noch einmal kurzzeitig die Führung, konnten am Ende jedoch nicht verhindern, dass Toronto mit einem 114:110 Sieg den ersten Basketball-Titel in der Geschichte der Stadt mit nach Kanada nehmen konnte.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.