Leipzig - Die Kamerascheinwerfer im spärlich beleuchteten Erdgeschoss der Leipziger Arena schienen Uli Hoeneß direkt ins Gesicht. Im breiten Rücken des gewichtigen Präsidenten parkte der noch mächtigere Mannschaftsbus des FC Bayern. In diesem Ambiente trug der Mia-san-Mia-Vordenker seinen Optimismus für das von vielen Unwägbarkeiten geprägte Münchner Umbruchjahr nach außen. Er sagte, dass er „die nächsten sechs, sieben Nächte wunderbar schlafen“ werde; dass er „gar keine Zweifel“ an der 29. Meisterschaft habe.

Wenn die Mannschaft nämlich „wieder so kämpft, fightet und sich reinhaut“ wie bei der Nullnummer gegen RB Leipzig – ja dann werden nach dem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt die gewohnten Bilder produziert: Eine Bühne wird aufgebaut, Konfetti regnet herab und irgendwo inmitten jubelnder FCB-Profis wandert die Schale herum. Und doch liegt am Samstag zumindest noch ein Anflug von Spannung über der Arena in Fröttmaning. Der Saisonkehraus ist mehr als nur eine Folkloreveranstaltung im feierlichen Rahmen.

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