Berlin - Die Siegesserie der Eisbären ist gerissen. Nach zuletzt drei gewonnenen Spielen hintereinander unterlagen die Berliner bei der Düsseldorfer EG mit 3:5 (2:2, 0:2; 1:1). Somit hat die Mannschaft von Trainer Serge Aubin vorübergehend wieder die Tabellenführung der Nordgruppe an die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven verloren.

Wie so oft zuletzt waren Kris Foucault und Leo Pföderl als Torschützen im Fokus. Ihren Treffern zum 1:1 und 2:1 aus EHC-Sicht standen nach dem ersten Drittel aber auch zwei Gegentore gegenüber, zu ersten Pause stand es 2:2. Im Mitteldrittel mussten die Eisbären dann ohne Mark Olver, der nur gestützt das Eis verlassen konnte, sowie  Haakon Hänelt auskommen. Wohl auch ein Grund, weshalb sich die DEG mit 4:2 absetzen konnte. Nach dem 3:2-Führungstreffer für die Düsseldorfer hatte Aubin zudem Tobias Ancicka für Mathias Niederberger im Tor eingewechselt.

Als Jonas Müller nach einer kompletten Saison ohne Torerfolg endlich mal wieder über einen eigenen Treffer jubeln konnte, keimte noch mal Hoffnung bei den Berlinern auf. Doch zu einer Aufholjagd reichte es nicht mehr. Alexander Barta sorgte mit seinem dritten Tor im Spiel in der Schlussminute ins leere Tor für die Entscheidung zum 5:3. „Wir sind zu wenig gelaufen und hatten zu wenig Schüsse“, fasste Müller zusammen.