Schladming - Auf diese Bilder hat das Land gewartet. Blauer Himmel und rot-weiß-roter Jubel. Seit bald einer Woche laufen in Schladming die alpinen Ski-Weltmeisterschaften. Doch die ersten Tage verliefen trübe. In jeder Hinsicht. Österreichs Athleten waren ausgerechnet in der heimischen Steiermark zu langsam für Medaillen und feuchte Luft hüllte den Berg Planai in Nebel. Die triste Mischung gefährdete den Erfolg der Welttitelkämpfe. Sonne und Schnee sollten die Landschaft für Millionen Fernsehzuschauer weltweit in ein Touristen lockendendes Alpenpanorama verwandeln, und Österreichs Rennläufer sollten mit glänzenden Medaillen veranschaulichen, wie perfekt sich hier das Skifahren erlernen lässt.

Erst gestern bahnte sich die Wende zum Guten an. Statt der Flutlichter bestrahlte die Sonne die Piste, als die Frauen in der Super-Kombination zu Tal rasten, bei der eine Abfahrt und ein Slalom zum Gesamtergebnis addiert werden. Als Anna Fenninger, Österreichs Titelverteidigerin, in der Abfahrt dann auch noch zeitgleich mit der Slowenin Tina Maze die Führung übernahm, bildete das Fahnenmeer im Stadion den Glückszustand der Ausrichternation werbetauglich ab. Am Ende gewann die Deutsche Maria Riesch den Wettbewerb. Tina Maze wurde Zweite, aber Nicole Hosp sicherte dem Gastgeberland mit Bronze zumindest die erste Medaille.

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