PotsdamDie Fußball-Frauen von Turbine Potsdam haben nach drei Wochen ohne Pflichtspiel wieder einen Erfolg gefeiert. Am Wochenende gewannen sie bei der SGS Essen mit 2:1, drehten nach einem 0:1-Rückstand das Spiel. Sie zeigten Kämpferqualitäten, was Cheftrainer Sofian Chahed freute. Der bewies sein Gespür, denn seine Joker, die nach einer Stunde eingewechselten Sophie Weidauer und Selina Cerci, sorgten mit ihren Toren für den Erfolg.

Es gibt eine schöne Episode über Chahed (37) aus seiner Anfangszeit als Profi bei Hertha BSC. Die Mannschaft kämpfte in der Saison 2003/04 gegen den Abstieg und bekam in der Winterpause in Hans Meyer einen neuen, erfahrenen Trainer. Der verhalf Chahed, damals 20 Jahre jung, und dessen Freund Malik Fathi zu Debüts in der Ersten Liga. Beide kamen beim 1:0-Sieg gegen den VfB Stuttgart im Februar 2004 zum Einsatz, verteidigten tapfer neben Arne Friedrich, Dick van Burik und Josip Simunic. Nach dem Stuttgart-Spiel sagte Mittelfeldmann Andreas „Zecke“ Neuendorf zu den Neulingen: „Ey, jetzt seid ihr Superstars und müsst auch aussehen wie Superstars!“ Am nächsten Tag erschien Fathi mit Dreadlocks und Chahed mit einem Irokesenschnitt zum Training. Meyer war entsetzt.

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