Marin Restovic erzielte drei Tore gegen die White Sharks Hannover.
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Berlin-SpandauIn der Deutschen Wasserball-Liga (DWL) ist Spandau 04 wie gewohnt an der Spitze. Dank eines 16:7 gegen die White Sharks Hannover am Sonnabend führen die Berliner das Ranking mit 10:0 an. Auf europäischer Ebene allerdings sind sie auch in dieser Saison nur Außenseiter. Und treten in der Champions League am Dienstag in Piräus (2o Uhr) auch als solcher an.

„Wenn wir Piräus ins Spiel kommen lassen, werden wir sie nur schwer stoppen können. Aber wir werden von Beginn an konzentriert agieren und eine engagierte Verteidigung spielen“, sagt Trainer Petar Kovacevic und glaubt, dass „ein Sieg möglich ist“. Allerdings siegten die Griechen bislang in allen vier Spielen, die Spandauer hingegen sind mit zwei Unentschieden und zwei Niederlagen  Vorletzter der Champions-League-Tabelle.

Gute Erinnerungen an Piräus

Dass Piräus zu den europäischen Topklubs gehört zeigt sich auch daran, dass sie 2018 in der Champions League triumphierten.  Ausgerechnet vor diesem Sieg trafen sie beim Final 8 in Genua im ersten Match auf Spandau 04 und hatten große Mühe sich zum 6:5-Sieg zu quälen, nachdem es bis Ende des dritten Abschnitts noch 4:4 gestanden hatte. Ein ähnliches Szenario und ausgeglichenes Leistungsbild würden sich die Wasserfreunde auch beim jetzigen Duell wünschen. "Unsere Chance liegt im kompakten Auftreten, in guter Verteidigung und effektiver Nutzung der Tormöglichkeiten", weiß Manager Peter Röhle.