Spitzenspiel: Alba gleich vor großer Herausforderung

Nach dem erfolgreichen Start von Alba Berlin in die Euroleague geriet Manager Marco Baldi regelrecht ins Schwärmen. „Wie wir gespielt haben, das war fantasti...

ARCHIV - ALBA-Geschäftsführer Marco Baldi.
ARCHIV - ALBA-Geschäftsführer Marco Baldi.Rainer Jensen/dpa/Archivbild

Berlin-Nach dem erfolgreichen Start von Alba Berlin in die Euroleague geriet Manager Marco Baldi regelrecht ins Schwärmen. „Wie wir gespielt haben, das war fantastisch. Also, dass wir zu so einem Zeitpunkt, auch mit Problemen, so schnell unseren Rhythmus aufgenommen haben, überhaupt nicht erschrocken waren, nicht vor dem Gegner, nicht vor der Kulisse, das war schon stark“, sagte er nach dem 100:84-Heimsieg am Freitagabend gegen Partizan Belgrad.

Und doch bleibt kaum Zeit zur Freude. Schon am Sonntag muss Alba zum Spitzenspiel in der Basketball-Bundesliga bei den EWE Baskets Oldenburg (15.00 Uhr/Magentasport) antreten. „Man muss sich wieder daran gewöhnen, ohne Pause, ohne Vorbereitung gegen so einen starken Gegner zu performen“, sagte Baldi. Und der Respekt vor den Niedersachsen ist groß. „Ein komplett anderes Team und ein komplett anderer Basketball. Dieses Jahr wird Oldenburg ganz oben landen, da bin ich mir sehr sicher“, sagte der Alba-Manager weiter.

Deshalb tat der überzeugende Sieg gegen Partizan den Berlinern auch so gut. Phasenweise hatten sich Alba in einen kleinen Rausch gespielt. „Wir hatten über 40 Minuten eine hohe Intensität, haben geil verteidigt und sind vorne viel gelaufen. Eigentlich genau das, wie wir uns das vorgestellt haben“, sagte Flügelspieler Louis Olinde. Selbst die zahlreichen serbischen Fans in der Halle, die lautstark ihr Team nach vorne peitschten, konnten Alba nicht beeinflussen.

Es könnte sich somit schon früh bezahlt machen, dass das Team fast komplett zusammengeblieben ist. Alba scheint nicht viele Spiele zu benötigen, um einen Fluss im Spiel zu entwickeln. „Entscheidend ist, dass wir schon ziemlich genau den Basketball spielen, wo wir so langsam hinwollen“, fand Baldi. Auch bei Rückschlägen blieb das Team stabil. Das freute den Manager besonders. „Als die schwierigen Situationen kamen, hat uns das nicht aus dem Rhythmus geworfen. Und wir haben über die gesamte Spielzeit die Intensität hochgehalten. Und das ist unser Schlüssel“, sagte er.