Hamburg - Die Vergangenheit ist nichts wert. Dreizehneinhalb Spiele stellte der 1. FC Union die beste Defensive der Zweiten Liga. Nicht nur was die Zahl der Gegentore betraf. Sondern es war das Auftreten: eng gestaffelt, aggressiv und vor allem souverän in Druck- und Ruhephasen. Doch dann brach plötzlich das Chaos in der Berliner Hintermannschaft aus, obwohl bis dahin alles auf einen Sieg beim Tabellenführer Hamburger SV hindeutete. Es war einem Kraftakt von Suleiman Abdullahi in der Schlussminute zu verdanken, dass Union trotz der zwischenzeitlichen Orientierungslosigkeit beim 2:2 (1:0) den Nimbus der Unbesiegbarkeit in dieser Saison nicht verlor.

Mit einer Mischung aus defensiver Ordnung und offensivem Mut hatte Union-Coach Urs Fischer den Bundesligaabsteiger vor Probleme stellen wollen, und dabei setzte er im Besonderen auf Grischa Prömel, der diese Defensiv-Offensiv-Verknüpfung so gut wie kaum ein anderer im Union-Kader verkörpert und nach seiner abgelaufenen Gelb-Rot-Sperre wieder mitmischen durfte.

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