Das Böse trifft sich in Berlin-Charlottenburg. In einem dieser Ladengeschäfte mit Sitzecke, die neuerdings Showroom heißen. Es ist eine kleine Runde. Das Böse hat im deutschen Leistungssport nicht viele Freunde. Es gibt Saft, Mineralwasser und eine wilde Debatte. Darüber, was schiefläuft im Spitzensport und warum. „Sind die Leistungen heroisch, und sind die, die sie vollbringen, Helden? Oder sind die Sportler Helden in Haft, weil sie instrumentalisiert werden von den Funktionären, der Wirtschaft, der Politik?“, fragt Imke Duplitzer.

Es ist eine rhetorische Frage. Und eine, die auf das Buch verweist, das es zu bewerben gilt: Helden Haft. Der Titel, der auf besagte Doppeldeutigkeit rekurriert, klingt ein bisschen bemüht. Es handelt sich um eine Sammlung von Interviews mit dem Extrem-Bergsteiger i. R. Reinhold Messner und den ehemaligen Spitzensportlern Heidi Schüller, Ines Geipel, Toni Innauer und Sylvia Schenk.

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