Leipzig - Die deutschen Springreiter haben beim Weltcup-Finale in Leipzig eine Top-Platzierung verpasst. David Will aus Marburg kam nach drei Wertungsprüfungen als bester Starter des heimischen Quintetts mit seinem Pferd C Vier auf Rang sechs.

„Er ist heute gut gesprungen“, kommentierte der Vize-Europameister mit dem deutschen Team 2021 und lobte seinen Wallach. „Das Publikum ging richtig mit, das hat Spaß gemacht.“

Zweitbester deutscher Reiter war Gerrit Nieberg aus Sendenhorst, der mit Ben auf Rang 13 kam. Enttäuschend war das Finale vor allem für den dreimaligen Weltcup-Sieger Marcus Ehning. Der 47-Jährige aus Borken gab mit seiner Stute Calanda in der ersten Runde des Abschlusstages auf. Auf sein Top-Pferd Stargold musste der Routinier wegen einer leichten Verletzung verzichten, und Calanda „gefällt es hier nicht“. Sein Fazit fiel kurz aus: „Das war nix.“

Weltcup-Sieger 2022 wurde der Schweizer Martin Fuchs mit Chaplin. Der 30 Jahre alte Profi siegte vor Harrie Smolders (Niederlande) mit Monaco und Jens Fredricson (Schweden) mit Cosmopolit.