Berlin - Rudi Assauer war ein harter Typ, ein Macho, Zigarre im Mundwinkel, Spruch auf der Lippe, aber er konnte auch Schwäche zeigen. Und sich helfen zu lassen, hielt er dann natürlich für ein Zeichen von Stärke. Das ist nicht selbstverständlich in einer Branche, in der ein offener oder gar öffentlicher Umgang mit Zweifeln oder gar Ängsten nicht vorgesehen ist.

Weil Fußball eine konservative Männerwelt ist, die sich aus sich selbst generiert und in ihrem Habitus bestärkt. Körperlicher Schmerz ist für Helden, seelischer für Pussys. Schmerzmittel? Ja, klar, gerne. Gesprächstherapie? Eher nein, danke – allenfalls in Krisenzeiten.

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