Berlin  - Fußballstadien sind Horte der Geselligkeit. Zumeist prall gefüllt. Und sie sind laut, das bringt das Spiel so mit sich. Das Stadion An der Alten Försterei ist da ein Paradebeispiel. Gefürchtet als Hexenkessel, berüchtigt für seine frenetischen Fans, die mit allem, was die Kehle so hergibt, ihre Fußballgötter in Rot und Weiß antreiben. Doch diesmal gegen Freiburg müssen die Stimmbänder am Sonnabend (15.30 Uhr) in Köpenick stumm bleiben. Worauf der 1.FC Union im Vorfeld auch ausdrücklich hingewiesen hat. 

Eine echte Kulisse wird so kaum möglich sein. Erleichtert darüber, dass die Partie gegen die Breisgauer nicht zu einem Geisterspiel verkommen muss, ist Unions  Trainer Urs Fischer aber nicht. „Ich finde es schön, dass Zuschauer im Stadion sein dürfen. Aber auch das ist ein neues Gefühl, wenn die ruhig sein müssen“, meinte der 54-Jährige nachdenklich. 

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.