Berlin - Der Rost ist aufgemalt, der Backstein nur Fassade. Ist der 1. FC Union deswegen weniger echt? Die Fußballer ziehen sich nicht mehr in zugigen Metallcontainern um, sondern in einem geräumigen Kabinentrakt. Und sie baden nach getaner sportlicher Betätigung in Entspannungsbecken. Die Container dienen seit dem Bau der schmucken Haupttribüne dem Verkauf von Merchandise, also dem Kommerz. Sind die Eisernen deswegen weniger Arbeiterklub? Und zu allem Überfluss steht der ewige Leidensverein auf Rang eins der Zweiten Liga, nur noch neun Spieltage entfernt von der Bundesliga. Und die Fans singen neuerdings „So ’ne Scheiße, wir steigen auf“. Zur Melodie der Frank-Zander-Hymne von Stadtrivale Hertha BSC. Was ist da los im Osten von Berlin?

Ein Wunschkind

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