„Tausendmal Danke“: Emotionaler Union-Abschied von Marc Torrejón

Berlin - Was für ein Anführer! Auch wenn Abwehrspieler Marc Torrejón in der Aufstiegssaison keine einzige Minute für Union spielen konnte, ihn immer wieder Verletzungen und Rückschläge plagten, so war sein Abschied von den Eisernen doch umso emotionaler.

"Ich will nur Danke sagen und 1.000 mal Danke" schrieb der Spanier auf seinem Instagram-Profil und verabschiedete sich damit aus Köpenick, nachdem er zwei Jahre lang die Knochen für Union hingehalten hatte.

Was auffällt: Obwohl der 33-Jährige in diesem Jahr kein Spiel für Union absolvieren konnte, so reagierten doch auffallend viele Mitspieler auf seine Abschiedsworte. Joshua Mees, Marvin Friedrich, Rafal Gikiewicz oder Christopher Trimmel verneigten sich ebenso, wie Fabian Schönheim, der den Verein ebenfalls verlässt.

Nach dem Aufstieg hatte Unions Sportchef Oliver Ruhnert auch die Rolle der Teammitglieder hervorgehoben, die zuletzt keine oder kaum Spiele für den Aufsteiger absolvieren konnten und gelobt, wie sehr sie zum Wir-Gefühl im Team beigetragen haben. "Maschine" Torrejón, wie ihn die Mitspieler liebevoll nennen, wird mit seinem Durchhaltewillen und seiner Erfahrung ebenso ein wichtiger Faktor für den Aufstieg gewesen sein - und vielen Unionern künftig fehlen.

Abschied von Eroll

Genauso emotional verabschiedete sich bereits am Sonntag Ur-Unioner Eroll Zejnullahu von den Fans. In einer mit trauriger Musik untermalten Instagram-Story, ließ er noch einmal einige Momente der Aufstiegsfeier und der persönlichen Wertschätzung durch die Fans Revue passieren und rührte damit nicht wenige Eiserne zu Tränen.