Der ehemalige Vorstandschef Jens Redlich wird bei der Mitgliederversammlung von Tennis Borussia keinen Versuch mehr unternehmen, ins Amt zurückzukommen. Das kündigte Redlich am Montag in einer Erklärung an. Anfang dieser Woche hätten die ehemaligen Vorstandsmitglieder Redlich und Andreas Voigt auch formell ihren Rücktritt erklärt, heißt es in der Mitteilung. Am Dienstag treffen sich die Mitglieder des Berliner Traditionsvereins und Ex-Bundesligisten TeBe. Dabei soll ein neuer Aufsichtsrat gewählt werden.

Das Amtsgericht Charlottenburg hatte einen Antrag von Redlich auf Einstweilige Verfügung zurückgewiesen. Damit wollte der Betreiber einer Fitnessstudiokette und Hauptsponsor des Fußball-Oberligisten seinen Vorsitz zurückbekommen. Aufsichtsratsmitglieder Franziska Hoffmann und Christian Gaebler hatten zuvor eine Änderung im Vereinsregister erwirkt und Günter Brombosch als neuen Vorsitzenden eintragen lassen.

Jens Redlich macht Weg frei

„Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, Tennis Borussia wieder zu vereinen“, erklärte Redlich jetzt: „Niemand ist größer als der Verein. Diskussionen und Streitigkeiten um Einzelpersonen schaden nur den übergeordneten Zielen. Und das wichtigste Ziel für Tennis Borussia ist in dieser Saison der Aufstieg in die Regionalliga.“ Seine Sponsorenverpflichtungen will der Ex-Vorstandschef erfüllen.