Der Tränenpalast hat für Thomas Kroenert eine besondere Bedeutung.
Foto: camcop media / Andreas Klug

Berlin - Hektisches Treiben am S- und U-Bahnhof Friedrichstraße. Gehetzte Geschäftsleute und orientierungslose Touristen gehen im Sekundentakt aus dem Gebäude heraus, in das Gebäude hinein. Thomas Kroenert, 56 Jahre alt, bleibt an diesem Oktobertag für einen Moment draußen stehen. Zeit, innezuhalten. Zeit, sich zu erinnern. Er schaut hinüber zum Tränenpalast, einst deutsch-deutscher Grenzübergang oder genauer: Ausreisehalle der Grenzübergangsstelle Bahnhof Friedrichstraße. „Hier habe ich den zweiten Geburtstag meines Lebens gefeiert“, sagt er, und es klingt froh.

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