Er hat diesen Schmerz nicht zum ersten Mal gefühlt. Er kennt dieses Gefühl aus seiner langen Karriere als Profispieler, wenn die Überlegenheit auf dem Fußballplatz groß ist, aber nur eine knappe 1:0-Führung herausspringt, die man trotz guter Chancen nicht erhöhen kann – und dann trifft der Gegner zum Ausgleich. Wie am Sonntagnachmittag im Jahnsportpark, als Regionalligist BFC Dynamo gegen Mitaufsteiger Budissa Bautzen nur ein 1:1 (1:0) zustande brachte. „Es tut noch weh“, sagte BFC-Trainer Thomas Stratos am Tag danach. „Es war sehr einseitig, wir haben es im Angriff einfach nicht ordentlich zu Ende gespielt.“

In seinen drei Wochen bei Dynamo hat Stratos sehr schnell lernen müssen, dass seine Mannschaft momentan vor allem die eigentliche Quintessenz des Fußballspiels sträflich vernachlässigt: das Toreschießen. In seiner ersten Pflichtpartie auf der Dynamo-Bank langte es vor zwei Wochen in Neustrelitz nur zu einem 0:0, schon in den vier Duellen zuvor war die Mannschaft jeweils ohne eigenen Torerfolg vom Platz geschlichen.

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