Berlin - Vor zehn Jahren überkam Thomas Tuchel eine Idee, die vor ihm noch kein deutscher Trainer seinem Klub vorgetragen hatte. Also trainierte Mainz 05, angeleitet von einem schlaksigen Burschen, der aussah wie ein Sportstudent, im Januar 2011 fünf Tage lang im Schatten des Camp Nou in Barcelona. Tuchel wollte seinen Spielern den Geist der legendären Spielstätte näherbringen. Vor allem aber wollte auch er selbst den Geist von Pep Guardiola inhalieren, seinerzeit Trainer der damals weltbesten Klubmannschaft FC Barcelona. Von dessen Idee, ein hochkomplexes Spiel einfach aussehen zu lassen, war Tuchel fasziniert. Der Trip nach Katalonien gehörte zu seiner Strategie des „Ausbruchs aus Routinen“, die der Perfektionist eindrucksvoll in einem nach wie vor auf YouTube zu besichtigenden Vortrag erläutert.

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