Vor seinem ersten Aufschlag in Paris rechnet Timo Boll bewusst mit dem Schlimmsten. Für seine Ehefrau Rodelia, die ihn bei der Einzel-WM begleitet, hat der Tischtennisprofi bislang nur ein einziges Ticket organisiert: Eine Tageskarte für Mittwoch, den Erstrundenspieltag. Ein weiteres Ticket folgt erst, wenn der Weltranglistenfünfte tatsächlich die erste Hürde genommen hat. „Ich habe noch nie einen Gegner unterschätzt“, sagt Boll, „und bin damit immer gut gefahren.“

Die Rückkehr ins Palais Omnisports, wo er bei der Weltmeisterschaft vor zehn Jahren als Weltranglistenerster in der zweiten Runde ausschied, scheint Boll nicht unbedingt zu beflügeln. „Da gibt’s noch einiges an Steigerungspotenzial“, sagte der 32-Jährige nach der ersten Trainingseinheit mit seinem Teamkollegen und guten Freund Dimitrij Ovtcharov.

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