Berlin - Der Tag nach dem 1:1 gegen den VfL Wolfsburg begann für Herthas Coach Bruno Labbadia mit einer Überraschung. Seine dicke Jacke konnte er zu Hause lassen, als er auf das Trainingsgelände fuhr. Der Novembertag war nicht grau, kalt und feucht, sondern goldig, sonnig  - das Thermometer zeigte 20 Grad Celsius an. Es gilt die letzten intensiven Sonnenstrahlen dieses seltsamen Jahres aufzusaugen. Wenn es doch auch bei Hertha so einfach wäre. Die Blau-Weißen stehen zum Saisonstart nicht auf der Sonnenseite der Tabelle. Noch kein Heimsieg, magere vier Punkte, Platz 14. Das fühlt sich oberflächlich nach saisonaler Depression auf dem Rasen an, begleitet von einem Chor der apokalyptischen Reiter, der immer wieder das langweilige Lied vom nahenden Untergang singt.

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