Klettwitz - Am Sonntag wollen Ironman-Weltmeister und Olympiasieger Kristian Blummenfelt und seine drei Mitstreiter auf dem Lausitzring eine besondere Marke knacken. „Die Teamzusammenstellung ist der Schlüssel“, sagte der Norweger am Donnerstag bei der offiziellen Pressekonferenz. 3,86 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren und der 42,195 Kilometer lange Marathon: Diese Distanz wollen Blummenfelt und der Brite Joe Skipper als erste Menschen unter sieben Stunden zurücklegen, setzen dafür allerdings auch die sonst verbotenen Pacemaker ein.

Um 8 Uhr fällt der Startschuss zum Rekordversuch „Sub7“ am Senftenberger See. Schon eine Stunde früher gehen die Olympiasiegerin Nicola Spirig aus der Schweiz und die Britin Katrina Matthews (WM-Zweite 2021) ins Wasser und wollen im Projekt „Sub8“ die 8-Stunden-Marke knacken. „Die Bedingungen sind gut, der Asphalt rollt. Es ist allerdings hier immer viel Wind“, sagte Spririg.

Die 40-Jährige absolviert ihre letzte Saison und wurde im Februar von einem schweren Fahrrad-Sturz mit mehreren Knochenbrüchen kurzzeitig ausgebremst.

„Dies ist ein außergewöhnlicher Rekordversuch, bei dem für unsere Athleten alles stimmen muss. Der Lausitzring bietet unseren Athleten ein unvergleichliches Umfeld“, sagt Chris McCormack, zweimaliger Ironman-Weltmeister und CEO des Veranstalters. Unter den insgesamt 40 Pacemakern ist unter anderem der Brite Alex Dowsett eingesetzt. Der ehemalige Stunden-Weltrekordler war vor kurzem noch beim Giro d’Italia am Start.