Endlich wieder vor Zuschauern: Altglienickes Sebastian Breitkreuz (Mitte, oben) konnte sich nicht nur in diesem Kopfballduell, sondern auch am Ende bei Lichtenberg 47 durchsetzen.
Foto: Imago Images / Matthias Koch

Berlin - Gut eine Stunde vor Spielbeginn wurde die Schlange der Fans in der Rusche-Straße in Lichtenberg immer länger. Geduldig und auf Abstand achtend warteten die Anhänger des Regionalligisten Lichtenberg 47 – viele waren in ihren roten Vereinstrikots gekommen – auf Einlass in die Howoge-Arena „Hans Zoschke“. Am Eingang regulierten Ordner mit Mund-Nasen-Schutz die Fan-Bewegungen, Absperrgitter, die eine Schleuse bildeten, wiesen den Weg zur Tribüne. Jeder Zuschauer musste sich die Hände desinfizieren sowie in eine Liste eintragen, damit bei eventuellen Corona-Fällen die Nachverfolgung möglich ist. Schon Tage vor dem Spiel konnten die Anhänger ihre Tickets im Vorkauf erwerben, um noch längeres Anstehen zu vermeiden.

Die Lichtenberger Verantwortlichen um Manager und Vizepräsident Benjamin Plötz hatten beim zuständigen Gesundheitsamt ein schlüssiges Hygienekonzept eingereicht, um endlich Spiele mit Publikum durchführen zu können. „Das wurde mit zwei, drei kleinen Nachbesserungen von der Behörde für gut befunden“, sagt Geschäftsführer Henry Berthy. Der Aufwand ist enorm und der zusätzliche finanzielle Bedarf noch nicht genau zu beziffern.

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