Mitte April gab der TSV Rudow bekannt, seine Volleyballerinnen nicht weiter finanzieren zu können. Alles aus, alles vorbei, obwohl sie in der Zweiten Bundesliga doch immerhin Platz sechs belegt hatten? Außenangreiferin Alina Fröhlich, 34, und ihre Mitspielerinnen vom TSV Rudow wollten sich damit nicht einfach abfinden. So nahmen sie die Sache selbst in die Hand. Sie motivierten Freunde und Angehörige, sammelten am Alexanderplatz, an der Gedächtniskirche und auch beim Finalspiel der BR Volleys um die Deutsche Meisterschaft vor der Schmelinghalle fleißig Spendengelder in ihrem selbst gebastelten Rettungsschirm. „Am Anfang war das schon ein komisches Gefühl, wenn man neben jemandem steht, der für sein tägliches Brot bettelt, und bei uns geht es darum, Volleyball zu spielen“, sagt Alina Fröhlich.

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