Aus den Boxen erklingt Hip-Hop, bekannte Gesichter der Basketballszene tummeln sich im Hangar 5 des Tempelhofer Flughafens, auf den vier Plätzen aus Beton. Streetballkultur aus den Neunzigerjahren, die Zeit scheint stehen geblieben zu sein. Der Eindruck am vergangenen Wochenende bei dem Turnier „#shutupandplay“ täuscht. Es geht nicht mehr nur darum, gut auszusehen und zu beeindrucken. Das Spiel hat sich geändert. Elektronische Anzeigetafeln, Schiedsrichter, Wurfuhr – zwölf Sekunden hat jedes Team, um den Angriff abzuschließen. Und: Streetball heißt jetzt 3x3, 2020 in Tokio ist es erstmals olympisch. „Die Rahmenbedingungen sind der große Unterschied“, erzählt Christian Steinwerth, „organisatorisch und inhaltlich ist 3x3 ganz unterschiedlich zum Streetball.“

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