Berlin - Organisierte Fans des 1. FC Union Berlin haben einen Stimmungsprotest gegen RB Leipzig zu Beginn des ersten Bundesligaspiels angekündigt.

15 Minuten Schweigen

Die Ultragruppierung Wuhlesyndikat 2002 schrieb am Freitag auf ihrer Internetseite, neben einer „optischen Aktion“ als „Zeichen des Unmuts“ die ersten 15 Minuten der Partie am 18. August schweigen zu wollen.

„Es gilt den Protest weiter konsequent ins Stadion zu tragen und zu zeigen, dass wir mit der Idee vom Fußball in Leipzig nicht einverstanden sind“, heißt es in dem Beitrag. Das Team des Aufsteigers und der Verein seien über das Vorhaben informiert. Damit sei klar, dass sich der Protest nicht gegen die eigene Mannschaft richtet.

Schon bei den vergangenen Auftritten in der 2. Bundesliga hatten Union-Anhänger gegen RB Leipzig protestiert. Zuletzt trafen die Teams im Februar 2016 aufeinander. Der vom Brausehersteller Red Bull alimentierte Club aus Leipzig sei „ein Konstrukt, das mit unserer Vorstellung von Fußball absolut nichts gemein hat“, begründeten die Union-Ultras ihre Pläne. (dpa)