Ein Bild mit Symbolkraft: Neven Subotic verabschiedet sich am Sonnabend von seinem Kollegen Grischa Prömel. 
Foto: City-Press

Berlin - Manchmal nimmt das Leben seltsame Wendungen. Im Fußball sogar noch öfter. Wer hätte vor rund 13 Monaten gedacht, dass die Eisernen einen Profikicker vom Schlage eines Neven Subotic unter ihre Fittiche nehmen könnten. Als Aufsteiger klang das schon nach einer echten Hausnummer. Zumal der 31-Jährige ja nicht zum Abkassieren nach Köpenick kommen wollte, sondern mit dem festen Willen, zum Wunder vom Klassenerhalt beizutragen. Ein Unterfangen, das nicht als Kurzzeit-Engagement angedacht war. 

Das Wunder Klassenerhalt wurde geschafft. Aber der Innenverteidiger, der diese Leistung als mit einer Meisterschaft vergleichbar ansieht, wird Köpenick verlassen. „Auf seinen Wunsch hin“, wie Trainer Urs Fischer am Sonnabend noch einmal ausdrücklich betonte.  Am Freitag hatte Union bekannt gegeben, dass der serbische Ex-Nationalspieler nicht mit ins am Montag beginnende Trainingslager der Eisernen ins bayrische Bad Wörishofen fährt. In das wohl auch Suleiman Abdullahi nicht mitreist. Ein mögliches Ausleihgeschäft mit Eintracht Braunschweig scheint so gut wie in trockenen Tüchern zu sein. 

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