Tijani Belaid wartet. Erst gehen seine Kollegen, mit denen er zuvor durch den Wald getrabt ist. Während die anderen in Richtung Dusche ziehen, setzt sich der tunesische Mittelfeldspieler auf eine Bank am Rande des Trainingsplatzes des 1. FC Union Berlin. Nach einer Weile geht auch Trainer Uwe Neuhaus. Belaid wartet. Zuletzt verlassen jene den Rasen hinter der Alten Försterei, die am Vortag beim Test gegen den VfB Lübeck nicht oder nur kurz zum Einsatz gekommen sind und daher ein ausgiebigeres Training absolvierten. Und Belaid? Er wartet.

In weniger als zwei Monaten wird Belaid 25 Jahre alt. Ein knappes Vierteljahrhundert also, in dem er lernen musste geduldig zu sein – geduldig mit sich, seinem Körper und Dingen im Leben, die passieren, ohne dass der Mensch darauf Einfluss nehmen kann.

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