Es ist gemeinhin sehr förderlich, bei all seinem Tun und Handeln zuvor den Kopf einzuschalten. Nicht umsonst ist „Vorgetan und nachgedacht hat manchen in groß Leid gebracht“ im Volksmund als gar schöner Leit-Spruch überliefert. Der Philosoph René Descartes geht sogar noch einen Schritt weiter. Er postulierte mit „cogito, ergo sum“ den Gedanken als solchen, der das Menschsein überhaupt erst ermöglicht und ihn vom reinen Instinktwesen unterscheidet. Ein hehrer Ansatz, gewiss überall in der Welt zutreffend. Auf dem Fußballplatz hingegen sollte diese Maxime nicht zur allein gültigen erhoben werden.

Nirgends ist das besser festzumachen als an Unions Sturmführer Sebastian Polter. „Wenn es läuft, dann läuft’s“, kommentierte der seinen schon sechsten Saisontreffer, der in Regensburg beim 2:0 den Grundstein zum Erfolg legte und die Köpenicker vor dem Heimspiel an diesem Sonnabend (13 Uhr/Stadion An der Alten Försterei) gegen die SpVgg Greuther Fürth in eine höchst komfortable Situation gebracht hat. Unabhängig von der Tatsache, dass die Franken seit Unions Wiederaufstieg 2009 der ewige Heimschreck der Eisernen sind (sechs Siege, ein Remis), kann es gegen den Tabellenvorletzten nur um einen Heimerfolg gehen. Es wäre der vierte Sieg in Serie. Und Union nach einer zwischenzeitlichen Schwächephase von fünf Spielen ohne Sieg endgültig zurück im Aufstiegsrennen.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.