Die Mannschaft des 1. FC Union Berlin kann auch anders, im negativen Sinne. Sie kann auch gehemmt sein, Nerven und damit auch Schwäche zeigen. Und doch gab es am Freitagabend für die Elf von Trainer Urs Fischer in der Auseinandersetzung mit dem Absteiger Greuther Fürth in der Alten Försterei noch ein kleines Happy End zu feiern. Ein geschenktes Happy End gewissermaßen, denn beim Ausgleichstreffer profitierte der kurz zuvor eingewechselte Sven Michel in der 72. Minute von einem groben Schnitzer des Fürther Abwehrspielers Nick Viergewer. Michel luchste dem ins Dribbling gehenden Viergewer gekonnt im Strafraum den Ball ab, hatte schließlich keine Mühe, den Ball ins leere Tor zu schieben. Letztlich muss das Remis im Hinblick auf die Ambitionen des Klubs, auch in der kommenden Saison international spielen zu wollen, aber wohl doch als Rückschlag gewertet werden. Es sei denn, auch die Konkurrenz patzt übers Wochenende.

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