Dieser Abschied gefällt André Hofschneider: Am Pfingstmontag ließ er Torwart Daniel Haas im Freundschaftsspiel gegen FV Preussen Eberswalde als Kapitän auflaufen – und als Stürmer. Prompt schoss die Nummer eins zwei Tore und bereitete eins vor. 3:0 zur Pause, Haas ging, Endstand 4:1. „Die Geschichte ist gut, oder?“, freut sich der Coach mit Haas, der Union nach vier Jahren verlässt.

Die Art, wie André Hofschneider Zeitspannen definiert, verrät viel über sein Wesen. Eineinviertel Jahre etwa fallen in seiner Zeitrechnung in die Kategorie „kurz“. So lange hat er mit Norbert Düwel gearbeitet. Als der im Sommer 2014 die Nachfolge von Uwe Neuhaus als Union-Trainer antrat, fürchtete er, dass Hofschneider zu geprägt sei von den fünf Spielzeiten mit Neuhaus. Die Bedenken waren nicht unbegründet. Schließlich teilten sich Raucher Neuhaus und Nichtraucher Hofschneider seinerzeit sogar das Trainerzimmer, die Beziehung war symbiotisch. „Es hat Uwe nie gestört, dass ich beim Rauchen gegessen habe“, erinnert sich Hofschneider.

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