Der 1. FC Union Berlin muss beim Heimspiel am Samstag gegen den MSV Duisburg (13 Uhr) taktisch auf die verletzungsbedingten Probleme auf der Linksverteidigerposition reagieren. Nach seinem Unterarmbruch am Mittwoch steht Michael Parensen dem Berliner Fußball-Zweitligisten mehrere Wochen nicht zur Verfügung, Fabian Schönheim muss wegen seiner Oberschenkelverletzung noch bis Jahresende pausieren.

Deshalb wird Trainer Sascha Lewandowski in der Abwehr vermutlich von einer Vierer- auf eine Dreierkette umstellen. „Es wird alles schwieriger, das ist logisch. So etwas spornt uns aber einfach nur noch mehr an. Es gibt keine ideale Lösung“, sagte Lewandowski am Freitag. „Am meisten geht es in die Richtung, aus einem 3-5-2 heraus zu agieren. Das wäre die logischste Lösung, in der man keinen linken Verteidiger braucht.“

Sportlich soll mit Hilfe des Publikums nach den beiden unglücklichen Niederlagen in Frankfurt und daheim gegen Fürth (1:2) endlich der erste Heimsieg gelingen. „Es hätten sechs Punkte werden können, es wurden null. Das ist im Moment brutal. Solche Phasen gibt es. Jetzt müssen wir alles mobilisieren und am Samstag raushauen“, sagte Lewandowski. (dpa)