Ob die Zeit reicht, um alle Fehler zu analysieren? Das ist fraglich, obwohl der Trainingsplan des 1. FC Union bis zum Pokalspiel am Sonnabend bei Viktoria Köln keinen freien Tag vorsieht. Auch wurde die Aufarbeitung direkt nach Spielende in der Kabine begonnen und am Frankfurter Flughafen weitergeführt. „Wir haben klarere Worte gefunden als sonst“, sagt Fabian Schönheim am Tag danach, „weil wir mit einer Mannschaft auf dem Platz standen, in der gestandene Spieler drin waren. Daher sollte es solche Momente eigentlich nicht geben – oder nur selten.“ Er meint die in Sandhausen ziemlich häufig erlebten Momente des Kollektivversagens.

Gewollt oder nicht traf der Linksverteidiger mit seiner Einschätzung den Kern, der sich hinter dem turbulenten 3:4 verbirgt. Die Krux ist: Das Team, das auf dem Feld stand, war kein vom Vorgänger übernommener, verunsicherter Haufen wie beim verpatzten Start im Vorjahr. Es war Norbert Düwels Union. Fünf seiner Sommerverpflichtungen waren von Beginn an im Einsatz. Von dem, was Düwel sehen will, war die Startelf dennoch weit entfernt.

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