Union-Coach Urs Fischer: „Das war heute eine Ohrfeige“

Die Eisernen gehen beim 0:5 in Leverkusen regelrecht unter. Die Stimmen zum Spiel.

Sichtlich unzufrieden: Union-Coach Urs Fischer.
Sichtlich unzufrieden: Union-Coach Urs Fischer.imago/Kraft

Christopher Trimmel (Kapitän Union Berlin): „Die ersten zwei Tore müssen nicht passieren. Aber Bayer hat es sehr gut ausgespielt und danach war es eine Wucht, die auf uns zukam. Wir wollten immer kompakt bleiben, haben das aber nicht geschafft. Das passiert aber mal. Und wir wussten, dass es auch mal ein Spiel geben wird, bei dem es eine Packung gibt. Wir müssen das jetzt analysieren und dann gegen Augsburg hoffentlich besser machen.“

Rani Khedira (Mittelfeldspieler Union Berlin): „Die zweite Halbzeit war denkbar ungünstig. Wir sind schlecht reingekommen und kaum dreht man sich dreimal um, steht es 5:0. Das ist leider ein Total-Ausfall, der uns jetzt passiert ist und kein zweites Mal vorkommen soll und wird. Dass wir am Ende weiter hoch anlaufen, entspricht unserem Naturell, Leverkusen hat das heute brutal ausgenutzt. Jetzt liegt der Fokus auf Mittwoch.“

Urs Fischer (Trainer Union Berlin): „Erste Halbzeit fand ich gut, weil kontrolliert, ein ausgeglichenes Spiel. Der Standard hat uns ein bisschen den Stecker gezogen. Das erste Tor war unnötig, das zweite ein Geschenk. Da funktioniert jeweils die Restverteidigung nicht. Das war für mich dann Jugendfußball. Das haben wir nicht gut gemacht. Aber wenn man sich so anstellt, steht es in der Bundesliga auch schnell mal 5:0. Das war heute eine Ohrfeige. Da gilt es einiges anzusprechen, aber auch wieder aufzustehen.“