Beim zweiten Mal hat man immer mehr Glück. Zwei Tage nach dem wegen eines Gewitters abgebrochenen Test gegen die Queens Park Rangers blieb es bis zum Abpfiff trocken. Mit 2:1 (1:0) setzten sich die Eisernen zum Abschluss gegen den englischen Zweitligisten durch. Trotzdem war Union-Trainer hinterher nicht ganz glücklich. „Es war alles anders geplant“, sagte Jens Keller. „Ich hätte das Spiel lieber am Sonnabend gehabt. Dann hätte ich jetzt noch mal Trainingseinheiten abhalten können. Aber das ist sicherlich kein Grund, dass wir nicht gut starten.“

Den Spielern hingegen passt die neue Planung ganz gut in den Kram. Bei der nachgeholten Generalprobe war ihnen anzumerken, dass nach der anstrengenden, fünfwöchigen Vorbereitung in einigen Szenen das Tempo fehlte. „Es ist eine kurze Woche, da können wir Gott sei Dank nicht mehr so viel trainieren“, sagte Felix Kroos. Am Dienstag treffen sich die Unioner zum Auslaufen, am Mittwoch dürfen sie sich erholen und am Donnerstag und Freitag sollen sie sich dann die Spritzigkeit holen, um am Sonnabend beim Bundesligaabsteiger in Ingolstadt den ersten Dreier einzufahren. „Es ist gut, gegen einen schweren Gegner zu starten“, findet Kroos, „dann wissen wir gleich, wo wir stehen.“ Der Sieg gegen Queens Park diente nämlich nur bedingt als Bestandsaufnahme. „Wir hatten uns mehr Gegenwehr erhofft“, sagte der Kapitän.

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