Die Eisernen sehen sich nach ihren Fans im Stadion.
Foto: Imago Images

BerlinDer 1. FC Union will zu Saisonstart die behördlich erlaubte Obergrenze von 5000 Zuschauern ausschöpfen. Wie der Verein am Mittwoch mitteilte, werde er auch in der kommenden Spielzeit Dauerkarten ausgeben und bei den Heimspielen das Maximum an Zuschauern zulassen. Seit dem 1. September gestattet eine neue Infektionsschutzverordnung Freiluftevents mit bis zu 5000 Besuchern in Berlin.

„Der Wunsch nach Dauerkarten für die kommende Saison erreicht uns seit Wochen und damit verbunden meist auch der Wunsch, den Verein zu unterstützen, unabhängig davon, wie viele Spiele man tatsächlich sehen wird. Dafür sind wir sehr dankbar“, erklärt Union-Präsident Dirk Zingler.

Zudem arbeitet Union weiter „an Maßnahmen, die eine schrittweise Ergänzung der zugelassenen Kapazitäten durch die Politik ermöglichen können.“ Die Köpenicker streben mittelfristig wieder eine Vollauslastung des Stadions An der Alten Försterei an. Das Präventivtest-Konzept des Vereins, das negative Tests aller Besucher vorsah, wurde jedoch zunächst zurückgestellt.

Am Sonnabend (17.30 Uhr) trifft Union in einem Testspiel vor 5000 Zuschauern auf den 1. FC Nürnberg. Mitglieder konnten sich in einem Losverfahren um personalisierte Tickets bewerben. Ebenso wird beim Saisonstart am 19. September (15.30 Uhr) gegen den FC Augsburg vorgegangen werden. Dauerkartenbesitzer ohne Losglück werden, so der Verein, nicht für Eintrittskarten verwendete Beträge nach der Spielzeit für Einkäufe im Fanshop einlösen können.