Union peilt nächste Pokalrunde an: Nur Siebatcheu fehlt

Bundesliga-Tabellenführer Union Berlin will sich auch im DFB-Pokal schadlos halten. Zweitligist Heidenheim soll nur eine Etappe auf dem Weg zum großen Ziel s...

ARCHIV - Jordan Siebatcheu jubelt.   - Nutzung nur nach schriftlicher Vereinbarung mit der dpa
ARCHIV - Jordan Siebatcheu jubelt. - Nutzung nur nach schriftlicher Vereinbarung mit der dpaAndreas Gora/dpa/Archivbild

Berlin-In der 2. Runde des DFB-Pokals empfängt der 1. FC Union Berlin am Mittwoch (20.45 Uhr) den Zweitligisten 1. FC Heidenheim. Die Heimbereiche im Stadion An der Alten Försterei sind ausverkauft. Aus Heidenheim werden rund 400 Anhänger erwartet.

Ausgangslage: Union geht als Tabellenführer der 1. Bundesliga und letztjähriger Pokal-Halbfinalist als Favorit in die Partie. Heidenheim liegt in Liga zwei auf Rang vier. Am Sonntag gab es mit dem 1:3 bei Holstein Kiel die erste Punktspiel-Niederlage nach acht Meisterschaftspartien ohne dreifachen Punktverlust.

Personal: Bei Union sind bis auf Angreifer Jordan Siebatcheu (Pferdekuss) alle Akteure einsatzbereit. Trainer Urs Fischer kündigte eine Rotation in Maßen an. Denkbar ist, dass Verteidiger Paul Jaeckel und Mittelfeldmann Genki Haraguchi wieder zum Einsatz kommen. Das Duo war am Sonntag beim 2:0-Sieg gegen Borussia Dortmund geschont worden.

Zitat: Trainer Urs Fischer: „Wenn du am Pokal teilnimmst, willst du ins Finale.“

Besonderes: Unions Offensivmann Tim Skarke ist ein gebürtiger Heidenheimer, der beim FCH groß wurde. In der 2. Bundesliga konnte Union zwischen 2016 und 2019 die letzten sechs Spiele gegen Heidenheim nicht gewinnen. Der Heidenheimer Trainer Frank Schmidt ist seit 15 Jahren im Amt und damit aktuell der dienstälteste Chefcoach im deutschen Profifußball.