Sebastian Polter hat wahrlich ein Händchen für ikonische Momente in dieser ohnehin schon historischen Saison des 1. FC Union. Als er im vergangenen September beim ersten Einsatz nach seiner sechsmonatigen Verletzungspause gegen Holstein Kiel ausgerechnet per Fallrückzieher zur Entscheidung traf und danach mit Tränen in den Augen von den Köpenicker Fans gefeiert wurde, dachten die meisten: Größer geht es nun auch nicht mehr.

Doch beim 3:0-Sieg gegen den 1. FC Magdeburg setzte der Wilhelmshavener noch einen drauf. Nach seinem zweiten Treffer in der Schlussphase schlug sich der 1,92-Meter-Mann wie ein indianischer Stammeskrieger auf die Brust und sprang mit vollem Schwung auf den Zaun an der Waldseite, um ein Bad im tobenden rot-weißen Meer zu nehmen, das den Helden schier verschlucken wollte. Die Szene war jedoch nur die Kulmination zahlreicher Momente, die Polter in den vergangenen Wochen beschäftigt hatten.

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